11/11/2025 0 Kommentare
Kindergottesdienst unterwegs: Eindrückliche Erfahrungen beim integrativen Rollstuhltag in Frankfurt
Kindergottesdienst unterwegs: Eindrückliche Erfahrungen beim integrativen Rollstuhltag in Frankfurt
# Rückblick

Kindergottesdienst unterwegs: Eindrückliche Erfahrungen beim integrativen Rollstuhltag in Frankfurt
Die Frankfurter Rundschau berichtet: „Theo tankt sich durch. Der 13-Jährige hat noch nicht genug, will den Parcours, der in der kleinen Turnhalle im Untergeschoss der BG-Unfallklinik Frankfurt aufgebaut ist, gleich noch einmal absolvieren. Mit seinem Rollstuhl schiebt er sich an denen vorbei, die mit ihren Gefährten seinen Weg blockieren, bleibt kurz hängen und wird zurechtgewiesen. „Achtung, darf ich einmal durch“, heiße das, wenn man mehr Platz brauche für sich und sein Hilfsmittel. Theo ist nicht darauf angewiesen, kann als gesunder Fußgänger jederzeit aufstehen, wenn er nicht mehr sitzen will. Die nur wenige Zentimeter hohen Schwellen, die auf der künstlich angelegten Strecke den vorgegebenen Weg pflastern, würde er so mühelos überwinden. Für ungeübte Rollstuhlfahrer/innen können sie jedoch zu immens hohen Hindernissen anwachsen.“ Genau diese Erfahrungen machten die 18 Kinder des Kindergottesdienstes, die am vergangenen Samstag zusammen mit dem Kigo-Team um Tim, Lukas, Max, Kathrin, Laura, Torsten und Pfarrer Würfel in Frankfurt unterwegs waren: Im Rollstuhl. Zunächst wurde der Zoo mit den zwei Rädern und manch Unebenheit erkundet, anschließend ging es weiter in die BG-Unfall-Klinik, in der bereits die Kinder vom RSC Frankfurt warteten: Gemeinsam spielten die gehandicapten und nicht gehandicapten Kinder eine ganz besondere Version von „Reise nach Jerusalem", sammelten ihre Erfahrungen auf dem Parcour und kamen gemeinsam ins Gespräch. „Ich habe Riesenrespekt davor, wie die alle hier ihren Alltag meistern“, resümierte die elfjährige Frieda und tritt mit besonderen Erfahrungen im Gepäck die Rückfahrt nach Karlsruhe an. Beim Familiengottesdienst einen Tag später verweist Pfarrer Würfel in seiner Predigt auf die Erfahrungen und erzählt davon wie wichtig auch Jesus ein solcher Austausch und eine gemeinsame Begegnung auf Augenhöhe gewesen wäre.
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