11/11/2025 0 Kommentare
Mit Paul auf Bibelreise... im Paul-Gerhardt-Kindergarten
Mit Paul auf Bibelreise... im Paul-Gerhardt-Kindergarten
# Neuigkeiten

Mit Paul auf Bibelreise... im Paul-Gerhardt-Kindergarten
„Auf seine Liebe kannst du baun, kannst du vertrauen“
Ein Haus zu bauen ist gar nicht so einfach. Man muss viel überlegen und bedenken. Angefangen beim Fundament. Das ist das Wichtigste, damit das Haus bei Wind und Wetter einen festen Stand hat und nicht so schnell weggepustet oder unterspühlt werden kann. Das durften wir die letzten drei Woche beim Reisen in die Bibel erfahren.
Denn dieses Beispiel bringt Jesus in einem Gleichnis in der Bergpredigt an. Er sagt wer sein Wort als Fundament in seinem Leben hat, das Wort hört und auch danach handelt ist wie ein Mensch, der sein Haus auf einen festen Untergrund baut. Die Lebensstürme können einen dann nicht so heftig treffen, wie wenn man sein Haus auf Sand gebaut hat. Wer das Wort Gottes aber hört und denkt, dass es einen nichts angeht, der ist wie ein Mensch der ohne Fundament auf Sand baut.
Wir haben es mit den Kindern ganz praktisch ausprobiert und Häuser auf Sand gebaut und Wasser ins Spiel gebracht. Alle Häuser sind schnell umgefallen oder eingestürzt, weil sie unterspühlt wurden. Auf Steinboden passiert das tatsächlich nicht.
Außerdem haben wir mit den Kindern "Traumhäuser" gezeichnet und aus leeren Milchtüten Häuser gebastelt.
In der Woche vom 21.03.-25.03.2022 fand eine medienpädagogische Aktionswoche statt und wir bekamen Besuch von Fanny Kranz (kunst- und Medienpädagogin), welche mit den Kindern die Verknüpfung vom Bauen/Konstruieren zum digitalen Arbeiten und darstellen, vorstellte und übte.
Hierbei ging es am Montag, um Längen und was man aus einem Zollstock alles Formen kann. Am Dienstag wurden zuerst Baupläne von eigenen Häusern gemalt und diese dann mit Kreppband an der Wand in groß geklebt. Die Details der Häuser wie Fenster, Türen, Dächer waren sehr wichtig und die Kinder haben sich über einen sehr langen Zeitraum damit beschäftigt. Vom Kleben an die Wand gibt es einen kleinen Dokumentarfilm, den die Kinder sich im Anschluss ans aktive Tun angeschaut haben.
Mittwochs ging es wieder um Häuser, jedoch diesmal um die 3-Dimensionalität. Aus Zahnstochern und Kichererbsen wurden die Häuser gebaut. Hier war schon einiges an Fingerspitzengefühl und Geduld gefragt. Ein Polaroid-Foto als Erinnerung rundeten diese Einheit ab.
Am Donnerstag brachte Fanny Kappla-Steine mit. Das sind Holzsteine ähnlich Parkettstäbchen mit denen man wunderbar bauen kann. Der Entstehungsprozess und auch das Umfallen der Türme, welche an diesem Tag Thema waren, wurde gefilmt. Entdeckt wurde hier die Funktion der Slowmotion und des Zeitraffers.
Zum Abschluss der Projektwoche wurde überlegt um was im letzten Film gehen soll. Aus verschiedenen Dreiecken legten die Kinder gemeinsam ihr „Haus“. Es wurde ein magisches schwebendes Haus. Die Entstehung und Bewegung des „magischen Hauses“ wurde dann in einem Animationsfilm dokumentiert. Es war in dieser Woche toll zu sehen, wie das Tablet als „Arbeitsgerät“ schon von den Kindergartenkindern genutzt werden kann und nicht nur als „Spielgerät“. Dies zu erkennen war für die Kinder (und auch Fachkräfte) super und wir sind uns sicher, dass wir hiermit auch in Zukunft immer wieder ergänzend arbeiten können.




Kommentare