11/11/2025 0 Kommentare
Der helle Leuchtturm mitten im Wald
Der helle Leuchtturm mitten im Wald
# Rückblick

Der helle Leuchtturm mitten im Wald
KonfirmandInnen aus Nord & Süd verbringen erste Konfi-Freizeit in der Aschenhütte
„My lighthouse“ schallt es spätabends durch die Wälder in Bad Herrenalb oberhalb der Aschenhütte. „Mein Leuchtturm“ singen fast 30 KonfirmandInnen aus Neureut-Süd und Neureut-Nord zum Abschluss ihrer Nachwanderung im Rahmen der ersten Konfi-Freizeit. Zuvor hatten die TeamerInnen ihnen den ein oder anderen Schrecken eingejagt und damit offensichtlich auch manche sich zuvor anbahnende Müdigkeit vertrieben. Denn auch nach der erfolgreichen Rückkehr im Freizeitheim sollte es noch einige Stunden dauern, ehe die letzten Jugendliche ihre Nacht begannen. Die Jugendherberge in luftiger Höhe bildete den perfekten Ort für die erste Freizeit des neuen Konfijahrgangs, bei der vor allem das Kennenlernen und der Gruppenbildungsprozess ganz oben auf der Liste standen. Unter dem Motto „von Gott getragen werden“ beschäftigte sich die Gruppe nicht nur mit dem Gleichnis vom verlorenen Sohn, sondern überlegte auch ganz praktisch, wie es gelingt, andere zu tragen oder an welche Ereignisse des getragen seins sie sich zurück erinnern. Unterstützt von den TeamerInnen Bianca, Theo, Jonathan, Lukas, Dorothea, FSJ-Kraft Jana und mit Pfarrer Reibold und Pfarrer Würfel entstanden so nicht nur tolle Standbilder, sondern auch der ein oder andere Erkenntnisgewinn.

Wie auch eine Freundesgruppe dazu beitragen kann, sich getragen zu fühlen, erlebten die KonfirmandInnen dann auch ganz praktisch beim Tauschspiel am Samstagnachmittag: Mit einer Klorolle in der Hand ging es darum, möglichst viele und wertvolle andere Gegenstände einzutauschen. Zwar war der Weg ins Tal (und wieder zurück) und der Mut, fremde Menschen anzusprechen, für viele beschwerlich und doch die Freude am Ende groß. Denn die Ausbeute konnte sich sehen lassen: Ein Paar Langlaufskier, unzählige Schokoladentafeln oder ein altes Holzbügeleisen wechselten so mehrfach den Besitzenden.

Am Samstagabend kam dann auch die Konfigruppe aus Kirchfeld zusammen mit Pfarrer Fitterer-Pfeiffer und Diakonin Rebecca Reiner vorbei: Bei einem unterhaltsamen Spieleabend wurde der „Angebär“ gesucht – und gefunden. Der Gottesdienst am Sonntagmorgen mit manchen müden Augen bildete den Abschluss der Freizeit und markierte gewissermaßen auch einen Neuanfang: „Ich bin dankbar, dass ich auf der Freizeit auch viele Konfis nochmal neu und anders kennengelernt habe.“, erzählten gleich einige beim Feedback. Und sorgten damit für sehr glückliche Gesichter bei den Verantwortlichen.
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