Faschingsgottesdienst sorgt für volle Kirche und gute Stimmung

Faschingsgottesdienst sorgt für volle Kirche und gute Stimmung

Faschingsgottesdienst sorgt für volle Kirche und gute Stimmung

# Rückblick

Faschingsgottesdienst sorgt für volle Kirche und gute Stimmung
Volle Kirche beim Faschingsgottesdienst

Rund 400 Faschingsfreundinnen und -freunde wollten sich den sechsten Neereder Faschingsgottesdienst am vergangenen Sonntag nicht entgehen lassen und verwandelten die Nordkirche in einen fröhlichen Ort bunten Treibens. Schon beim Betreten des Kirchenraums war zu spüren: Dieser Gottesdienst ist anders. Farbenfrohe Häser, klingende Schellen und erwartungsvolle Gesichter ließen keinen Zweifel daran, dass hier Glaube und Fasnacht in besonderer Weise zusammenfinden würden. Die mitreißende Musik der Blankenlocher Rotberzler sorgte von Beginn an für Stimmung und gab dem Gottesdienst einen festlichen, zugleich heiteren Rahmen. Immer wieder erfüllten ihre Klänge den Raum und luden zum Mitklatschen, Schunkeln und inneren Mitgehen ein. Ein eindrucksvolles Bild bot sich auch durch die zahlreichen Hästrägerinnen und Hästräger, die gekommen waren: Die Neereder Spundefresser, die Linkenheimer Kungelhexen, die Rheindeifel und natürlich auch die KG Fidelio brachten mit ihren Figuren, Masken und Gewändern die ganze Vielfalt der Fasnacht in die Kirche. Sie alle machten sichtbar, wie bunt Gemeinschaft sein kann und wie sehr Freude und Glaube sich gegenseitig tragen können. Inmitten dieser besonderen Atmosphäre schlug Pfarrer Würfel in seiner Predigt einen Bogen von der Fasnacht hin zur biblischen Botschaft. Ausgehend von der Geschichte vom blinden Bartimäus machte er deutlich, dass es im Glauben darum geht, gesehen zu werden - mit allem, was das Leben ausmacht: mit Freude, mit Zweifel, mit Angst und Hoffnung. In Reimform brachte er diese Botschaft auf den Punkt und rief den Narren zu:

„Jesus bleibt. Er hört. Er geht ein Stück

mit dir durch Angst und Missgeschick.

Nicht jedes Dunkel wird gleich Licht,

nicht jedes Wunder zeigt Gesicht.

Doch wo ein Mensch den Mut sich leiht,

zu sagen, was ihn wirklich treibt,

da fängt oft Neues leise an,

weil Gott genau dort handeln kann."

So wurde dieser Gottesdienst - nicht zuletzt auch durch die Tänze der Eulenküken und Eulenküken mini -  zu mehr als nur einer närrischen Feier. Er wurde zu einem Ort, an dem Gemeinschaft spürbar und zugleich die Zusage deutlich wurde, dass Gott jeden Menschen sieht und begleitet. Am Ende des Gottesdienstes bedankten sich Spundefresser Ehrenvorstand Peter Grimm und Kirchengemeinderat Martin Lang herzlich bei allen Mitwirkenden, Musikerinnen und Musikern sowie den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern. Ohne ihr Engagement und ihre Begeisterung wäre ein solcher Gottesdienst nicht möglich. Mit einem augenzwinkernden Blick in die Zukunft luden sie bereits jetzt zur nächsten Ausgabe ein. Ganz im Sinne der Fasnacht und unter dem zustimmenden Applaus der Gemeinde: „Da sind wir dabei, das ist prima.“

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