18/05/2026 0 Kommentare
Unsere Gemeindefreizeit 2026 - eine tolle Energiequelle
Unsere Gemeindefreizeit 2026 - eine tolle Energiequelle
# Rückblick

Unsere Gemeindefreizeit 2026 - eine tolle Energiequelle

Energie – in all Ihren Formen – dieses Thema sollte sich wie ein roter Faden durch unsere Gemeindefreizeit 2026, welche am Wochenende, vom 08.05 bis 10.05.2026 in der Jugendherberge Hochspeyer, stattfand, ziehen. Anreise war am Freitagnachmittag und die Jugendherberge begrüßte uns nicht nur mit schönem Wetter, sondern auch mit dem bekannten tollen Außengelände, mitten im herrlichsten Pfälzer Wald in seinem Frühlingskleid.
Nach der Zimmerverteilung und dem Abendessen trafen sich alle im Gemeinschaftraum um bei sich bei Spielen und Ratequizzen in verschiedenen Mannschaften kennen zu lernen. Auch wurde noch gemeinsam gesungen. Der Abend klang in geselliger Runde mit Kerzenschein und vielen guten Gesprächen, gemütlich aus.
Am zweiten Tag nach dem Frühstück, konnten die Kinder in 2 verschiedenen Gruppen

basteln und künstlerisch aktiv sein, u. A. auch zum Thema „Energiestadt“. Für die Erwachsenen ging es los mit dem spannenden Thema Energie. Zunächst sollte jeder mal seinen aktuellen Energielevel checken, Danach ging es um die spannende Frage, was „raubt uns Energie“? was „gibt uns Energie“? konkret in unserem Alltag? Hier brachten sich die Gemeindemitglieder mit Ihren unterschiedlichsten Erfahrungen ein. Auch wurde in teils emotionalen Gesprächen deutlich, dass auch nachaußen starke Menschen sich innerlich mehr Energie und Lebenskraft wünschten.
Dann stellten sich drei Experten zum Thema Energie vor: Daniel für Energie im physikalischen Sinn, Veronika über Energie welche Ihr Yoga und die Meditation gibt und Johannes über Energie, welche bei Ihm das Schreiben und die Poesie freisetzt.
Los ging es mit Daniel, der als Ingenieur erläuterte, dass Energie im physikalischen Sinne nicht entsteht oder vergeht, sondern immer nur von einer Form in die andere Form, wie z.B. Bewegung in Wärme, transformiert wird. Hier wurde der Unterschied klar zu der Energie und Kraft, welche uns der Glaube und das Vertrauen in Gott und seine Liebe geben. Diese Energie kommt bedingungslos und entsteht jedes Mal wieder aufs Neue. Nach dem Mittagessen begannen dann die Workshops von Veronika und Johannes.
Veronika brachte uns mit Yoga- und Atemübungen und Meditation zur inneren Ruhe, wobei sie betonte, dass es hier nicht um sportliche Höchstleistungen geht, sondern um Entspannung und Körpergefühl um damit neue Energie zu tanken. Veronika betreibt bei Spotify auch einen Podcast mit Ihrem Meditationsreisen.
Bei Johannes, der selber Gedichte und Prosa verfasst und auch an Poetry-Slams teilnimmt, ging es um das freie Schreiben. Er führte in das Thema ein und gab wichtige Tipps und Anregungen, wie z.B. Tagebuch, Brief an sein inneres Ich. Auch berichteten Teilnehmer wie ihnen das aktive Schreiben im Alltag hilft, z.B. mit einem Gebetstagebuch. Danach konnte jeder frei schreiben und anschließend tauschte man sich in der Runde nochmal aus. Dabei wurde klar wie bereichernd, aber auch emotional anstrengend es sein kann seine innersten Gefühle in Worte zu fassen und dann zu Papier zu bringen.

Im Anschluss an die Workshops ging es zu Kaffee und selbst mit gebrachten Kuchen an das Fußballfeld. Bald waren aus Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Mannschaften gebildet und das Fußballturnier begann– diejenigen, die nicht selber spielten, feuerten unsere Spieler tatkräftig an.
Nach dem Fußballspielen und Anfeuern hatte alle Hunger. Da kam es gerade recht, dass bei wunderschönem Wetter draußen angegrillt wurde und wir genossen die leckeren Salate, Würstchen, Steaks und Paprikas mit Feta.
Abends trafen wir uns alle wieder im Kerzenschein zum gemeinsamen Singen und Beten mit toller musikalischer Unterstützung. Hier gab es ganz klar die

Gänsehautmomente, bei denen man Gott nah sein konnte und jeder die Energie finden konnte, die er braucht. Auch die Berichte von schweren persönlichen Krisen und Schicksalen und deren Überwindung mit Hilfe des Glaubens waren sehr beeindruckend.
Danach wurde den Kindern ein Film angeboten und die Erwachsenen kamen gemütlich bei Kerzenschein zusammen. So endete dieser schöne und ereignisreiche zweite Tag unserer Gemeindefreizeit. Doch halt, eine Sache musste unser Pfarrer Pascal Würfel aus alter Tradition noch erledigen: er fuhr auch dieses Jahr, mit den Jugendlichen, die es wollten, wieder zum einem bekannten Schnellrestaurant und versorgte unsere Jugend mit den ersehnten Snacks.
Am Sonntag war dann schon der letzte Tag angekommen. Nach der Räumung der Zimmer trafen wir uns alle zum Gottesdienst der unter Motto stand: „Elia und seiner Erfahrung unter dem Wacholderstrauch“. In der Zeits einer größten Erschöpfung und Not kam ein Engel der Ihm Wasser und Brot gab: „„Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir.“ Diese Erzählung gibt uns den Trost, dass Erschöpfung, Zweifel und die Flucht aus dem Alltag zum Glaubensweg dazugehören dürfen. Er steht für Gottes Geduld, der den erschöpften Menschen dort abholt, wo er ist, ihn stärkt und ihm zeigt, dass das Leben doch noch weitergeht. Auch die Gemeinde und der Austausch kann diese Kraft geben und auch so eine schöne Gemeindefreizeit wie diese 2026 in Hochspeyer.
Dann war nach dem obligatorischen Gruppenfoto und dem Mittagessen der Zeitpunkt gekommen, um Abschied zu nehmen, nicht ohne uns zu vergewissern, dass der Baum, den wir im letzten Jahr gepflanzt hatten, weiter grünt und gedeiht. Ein ereignisreiches Wochenende ging zu Ende und ich bin mir sicher der ein oder andere konnte hier seine Akkus aufladen und mit positiver Energie wieder in den Alltag eintauchen, zumal trotz der ganzen Aktivitäten genug Zeit blieb für Gespräche, das Kennenlernen und den Austausch untereinander. Vielen Dank an das Organisationsteam um Nadine Gierke, Torsten Guldenschuh und Pfarrer Würfel für diesen tollen Energiebooster. (Andreas Landt)
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